Dokumentarfilm 2019 | 91' | Farbe
Original-Sprachen Griechisch Deutsch Englisch Hebräisch
Ein Film von Max Geilke und Mario Forth | Editorin Nicole Schmeier (bfs) | Produktion Eyedolon Pictureworks
TV Vertrieb New Docs (Webseite)


Die offizielle Webseite des Dokumentarfilms:
Salonika - A city with amnesia




Synopsis

''Eine Reise durch die Zeit. Einst eine kosmopolitische Stadt, ein Schmelztiegel aus Religionen und Kulturen. Diese Geschichte der Hafenstadt Thessaloniki ging im 20. Jahrhundert schlagartig vorbei. Ein Schock, der die Stadt bis heute kennzeichnet.''

Thessalonikis Einzigartigkeit als multikulurelle Hochburg, als Jerusalem des Balkans, endet schlagartig im Verlauf des letzten Jahrhunderts. Dieser ''Schock'' wirkt sich noch immer auf das Leben in der Stadt von heute aus. Die Deportation der Juden markiert dabei zuletzt das unwiderufliche Ende diese Epoche. Kurz davor verschwand allerdings auch die muslimische Welt aus Thessaloniki mit dem Ende des Osmanischen Reichs und der Vertreibung der Türken aus der Stadt. Heute sind Moscheen und Bäder wenig mehr als alte Ruinen - und von den jüdischen Grabsteinen, die nach dem Krieg offensichtlich als Baumaterial für die Stadt dienten, wird wenig Notiz genommen. Obwohl es noch einige Zeitzeugen dieser Vergangenheit gibt, scheint es als wenn diese Ära, als Christen, Juden und Muslime zusammenlebten, niemals existiert hat. Durch gewaltsame Einschnitte ausgelöst, leidet die Stadt mit einer Jahrtausend-alten Geschichte fortan an Amnesie. Wir gehen zurück durch die Zeit und sehen zudem wie Aktivisten, Politiker, Historiker und Augenzeugen mit dem Thema umgehen. Mittels neu gefundener und digitalisierter Archivaufnahmen und historischen Dokumenten, bringen wir Licht ins Dunkel einer Stadtgeschichte.





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